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Wie verbessert sich mein Hormonhaushalt der Schilddrüse - 8 Dinge, an die Sie sicherlich noch nicht gedacht haben

Wenn sie sich an eine nuklearmedizinische Praxis wenden, dann zumeist mit dem Gedanken an die spezielle Untersuchung der Schilddrüsenhormone und des zugrundeliegenden Regelkreises. Dieser Grund geht dabei sicherlich auch nicht auf reines Interesse zurück, sondern ergibt sich aus einigen oder mehreren Beschwerden im täglichen Leben. Viele Symptome werden oft  nur schleichend wahrgenommen, über Monate oder auch Jahre, mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Manchmal sind es Partner oder Familienangehörige, die auf die Veränderungen aufmerksam machen: Haarausfall, Schwitzen, Müdigkeit und Kraftlosigkeit, Schlafprobleme, Unregelmäßigkeiten von Gewicht und Appetit, unerklärliche Muskelschmerzen und Schwierigkeiten bei Konzentration oder Stimmung, nur um einige zu nennen. 

Aber wussten sie auch, dass synthetische Chemikalien in Alltagsgegenständen,  wie Kunststoffen und Duftstoffen, Hormone nachahmen können und den empfindlichen endokrinen Regelkreis stören können. Wir sind diesen Chemikalien täglich ausgesetzt, und wir sind besonders anfällig für sie in Phasen der beschleunigten Entwicklung - in der Gebärmutter und während der gesamten Kindheit.

Diese Substanzen werden endokrine Disruptoren genannt. 

Es ist nicht aussichtslos, sich gegen den äußeren  Einfluss von Stoffen wie Bispenol A, PTFE, Phthalate, nur um einige zu nennen, abzuschirmen. Dafür seien hier ein paar Verhaltensmaßnahmen angeregt, um sich etwas zu schützen. 


Regelmäßig Händewaschen ; dabei duftende und antibakterielle Seifen vermeiden.

Wohnung regelmäßig lüften und reinigen; viele Substanzen entweichen konstant aus Möbeln, Elektrogeräten und Kinderspielzeug.


Gebrauch von Düften vermeiden; die Zusammensetzung von Cremes, Parfüms, und Reinigungsmitteln ist oft ein Betriebsgeheimnis, aber typischerweise werden Phthalate verwendet, eine Klasse von Chemikalien, die ihrerseits unsere Hormone stören können.

Kunststoffe vermeiden; Plastik ist allgegenwärtig, aber insbesondere die Kunststoffe der Kennziffer 3 und 7 sollten wegen des Phthalatgehaltes gemieden werden. 


Speisen selber zubereiten; Dosen sind zwar praktisch , das verwendete BPA aber ein gesundheitliches Problem. Wählen Sie stattdessen lieber frische, gefrorene oder getrocknete Lebensmittel. 


Überprüfen Sie die Herkunft der Lebensmittel; bestimmte Pestizide wurden bereits mit Hormonstörungen in Verbindung gebracht.  Also möglichst den Produktionsprozess beachten, so wenig verarbeitende Schritte wie möglich, Verpackungen vermeiden, Zubereitung nicht in antihaftbeschichteten Pfannen und Töpfen, wenn nichts über die Qualität bekannt ist. 


Leitungswasser filtern; zwar sollten sie Wasser aus einem Glas und nicht aus einer Plastiktasse trinken und Kunststoffflaschen oder Dosen vermeiden, aber Leitungswasser selber kann auch seine eigenen Disruptoren enthalten einschließlich Rückständen der Antibabypille. 


Kinder brauchen keine Schminke; es gibt zwar eine Flut von kinderbezogenen Lotionen und Tinkturen, Seifenblasen und Polituren, Glanz und Glitzer auf dem Markt. Diese können eine Reihe von Disruptoren enthalten (ganz zu schweigen von Chemikalien, die mit Krebs, Asthma und Hautreizungen verbunden sind), die sie gut riechen lassen, sanft gleiten unwiderstehlich für Kinder sind. Sagen Sie einfach nein und lassen Sie die perfekte Babyhaut sein.


Haushaltsputz;  auch hier gilt die Regel: vertrauen Sie bekannten Siegeln und zertifizierten Firmen oder greifen Sie auf Hausmittel zurück.


Verbreiten Sie diese Regeln nicht nur im Bekanntenkreis, sondern geben sie auch gegenüber Politikern, Behörden und Firmen kund, dass alles dafür getan wird, die



schädlichen Substanzen gänzlich aus dem Alltag herauszuhalten. 

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