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COVID-19 und subakute Thyreoiditis

  • Autorenbild: nagel23
    nagel23
  • 8. Apr. 2021
  • 1 Min. Lesezeit

Auch für die Entstehung von Schilddrüsenerkrankungen kommt das SARS-CoV 2-Virus zunehmend in Betracht. Es häufen sich Berichte, dass sich bereits 3 Wochen nach überstandener COVID-19 Zeichen einer subakuten Thyreoiditis auftreten können.


Die typischen Zeichen dieser Erkrankung bestehen in Schluckbeschwerden, Schmerzen über der Schilddrüse, selten Heiserkeit. Seltener treten auch Fieber, Abgeschlagenheit, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Muskelschmerzen auf. Als Zeichen der Wirkung der Schilddrüsenhormone in dieser hyperthyreoten Phase lassen sich Herzrasen, Zittern, Schwitzen, Nervosität, erhöhte Darmmotorik bzw. erhöhte Stuhlfrequenz beschreiben.

Das besondere scheint nun daran zu bestehen, dass diese Symptome nicht einfach nach 4 bis 8 Wochen wieder verschwinden und folgenlos ausheilen, sondern dass sich überdurchschnittlich häufig eine Unterfunktion der Schilddrüse entwickelt.


Mögliche Symptome sind Müdigkeit, trockene Haut, Verstopfung, geschwollene Augenlider. Aus diesem Grunde sollten Kontrollen der Schilddrüsenfunktion nach einer subakuten Thyreoiditis im Zusammenhang mit Covid-19 zunächst aller 6 Monate über 1 Jahr durchgeführt werden.

Quelle: https://reference.medscape.com/viewarticle/948197

Foto by CDC on Unsplash


 
 
 

1 Kommentar


Vern
Vern
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