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Leistungen

Die nuklearmedizinische Praxis Dr. Nagel ist spezialisiert auf die Durchführung hochkomplexer Diagnostik zum Wohl der Patienten. Denn eine gründliche Untersuchung, eine präzise Diagnose und eine umfassende Beratung sind die Basis für jede wirksame Therapie.

Die rasche und gezielte Diagnose zur Organfunktion gibt dem überweisenden Arzt ein wertvolles Instrument in der Betreuung seiner Patienten an die Hand. Ziel nuklearmedizinischer Untersuchungen ist dabei die Beurteilung der funktionellen Organveränderungen – eine wertvolle Hilfestellung bei der Behandlungsplanung und Verlaufskontrolle.

Die Vorteile der nuklearmedizinischen Untersuchung

Was Nukleardiagnostik leisten kann

Herkömmliche „bildgebende Verfahren”, wie beispielsweise Röntgen oder MRT, sind auf die Darstellung von Gewebestrukturen beschränkt. Mit Hilfe einer nuklearmedizinischen Untersuchung (Szintigrafie) dagegen ist es möglich, die Funktionen und Stoffwechselprozesse in Organen, Gewebe und Knochen abzubilden und somit diagnostisch wegweisende und therapieentscheidende Ergebnisse vorzulegen.

Hierfür werden leicht radioaktive Isotope in äußerst geringen Mengen verabreicht. Da sich die verwendete Substanz nur geringfügig von den im Organismus vorkommenden Stoffen unterscheidet, wird die Funktion der untersuchten Organe kaum beeinflusst, und es entstehen keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Die leicht radioaktive Substanz wird in die Armvene injiziert und gelangt über die Blutbahn in den Körperabschnitt, der untersucht werden soll. Dort wird eine leichte Gammastrahlung abgegeben, die von einer Spezialkamera zu zwei- oder dreidimensionalen Bildern (Szintigrammen) verarbeitet wird. Die genaue Messung der verstoffwechselten Aktivitätsmenge lässt den Vergleich mit Normalwerten zu und ermöglicht die Einschätzung des Ausmaßes der Erkrankung. Die Funktion der untersuchten Organe wird dabei nicht beeinflusst sondern nur beobachtet.

Bekanntestes Untersuchungsorgan der Nuklearmedizin ist die Schilddrüse. Aber auch Skelett, Lunge, Herz und Nieren, Störungen der Hirndurchblutung oder die Anzahl der Hirnrezeptoren (z.B. M. Parkinson) können diagnostisch beurteilt werden.